Hauptprojekt / Kooperationsprojekt

Prof. Frank Jacob, Martin Fischbock in Kooperation mit Lars Schulze und Arne Petersen (Brandenburg / Berlin)
Zeit: Mittwochs, 14:00 - 17:00 Uhr
Veranstaltungsbeginn: Mittwoch, den 28.10.2020
Ort / Raum: Online // ID Prototyping-Labor
Semester: WS 2020/2021

WTB – WHAT THE BLOCK?!

 

Die beiden großen Themen, in denen wir uns im Interfacedesign an der Muthesius Kunsthochschule mit gestalterischer Kraft progressiv involvieren wollen, weil uns eine positive Zukunftsentwicklung am Herzen liegt, sind die ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit UND die Digitalisierung im Spannungsverhältnis zu ihr.

In diesem Semester fokussieren wir auf eine Digitaltechnologie, die nichts weniger verspricht als eine globale Revolution weiter Teile gesellschaftlicher Interaktion zu sein. Basierend auf Dezentralisierung, Transparenz, nicht Manipulierbarkeit und Datensicherheit. Die Blockchain und die Token Economy.

„WTB – WHAT THE BLOCK?“ Der Arbeitstitel unter dem unser Semester steht zielt dabei auf zwei Aspekte:
Das grundlegende und reflektierte Informieren und Vermitteln, was die Blockchain ist und welche Bedeutung die Token Economy für unsere Zukunft haben kann.
Darauf aufbauend dann, die Konzeption und der Entwurf konkreter, wünschenswerter digitaler Produkte und Services auf Basis der Blockchain Technologie.

Denn noch ist vielen die Blockchain kein Begriff oder ein Buch mit sieben Siegeln und noch fehlt es an konkreten Entwürfen, deren Nutzen in der Gesellschaft verstanden und verhandelt werden kann. Deswegen ist unsere Arbeit auch für die Blockchain Szene selbst ein wertvoller Beitrag. 

In diesem Semester arbeiten wir mit einem Netzt interessanter Kooperationspartner. Zum Einen ist dies Lars Schulze, ein Blockchain Kenner und Enthusiast aus Brandenburg / Berlin. Zum Anderen ist dies Arne Petersen, Designer im Team von polypoly.org, ebenfalls Berlin.

„The polypoly Foundation seeks to remove the legal, political, and technological obstacles that stand in the way of creating a fair trade data economy that benefits all stakeholders.“

Wir wollen uns mit unserer Arbeit eine wertvolle, kritische Reflexionsfläche schaffen, auf der wir Ideen, Konzepte und Entwürfe inhaltlich, gemessen an Nachhaltigkeit und Gemeinwohlökonomie, entwickeln, hinterfragen und schärfen können. Utopien wie Dystopien. Voraussetzungen, Sinn, Folgen.

 

mkh.incom.org/workspace/4591,

Interface Design

Die Computerisierung unserer Produktumwelt stellt alle Designer, die an einer Produktentwicklung beteiligt sind, vor eine neue Herausforderung: Dies ist die Gestaltung der intuitiven Nutzbarkeit von Soft- und Hardware als funktional-ästhetische Einheit bis hin zum Design reiner Softwareapplikationen, denn viele Produkte sind bereits „entmaterialisiert“, bestehen also im wesentlichen aus audiovisueller Information.

Interface-Design versteht sich als partnerschaftliche Disziplin für Bauliches und Technisches Design im Studiengang Industriedesign und befasst sich mit dem Entwurf der Bedienstruktur von interaktiven (Software-)Systemen und technischen Serienprodukten aus dem Konsum- und Investitionsgüterbereich.

Durch die interdisziplinäre Struktur des Zentrums für Medien der Muthesius Kunsthochschule ergeben sich darüber hinaus wichtige Synergieeffekte mit dem Lehrgebiet Digitale und Interaktive Medien des Studiengangs Kommunikationsdesign, die aktiv genutzt werden sollen.

 

Fragen?

Prof. Frank Jacob T 0431 – 5198-475